Carsten Niebuhr  "der größte Landreisende des 18. Jahrhunderts, der erste messende Orient- insbesondere Arabien-Forscher." (Dietmar Henze)

1733 in Cuxhaven-Lüdingworth geboren,

1815 in Meldorf (SH) gestorben.

 

1761-67 Teilnehmer einer Arabien-Expedition im Auftrage des dänischen Königs, von der er als Einziger zurückkehrt.

Die Ergebnisse veröffentlicht er in der "Beschreibung von Arabien" 1772 und seinem Hauptwerk, der "Reisebeschreibung nach Arabien und andern umliegenden Ländern" 1774/78, das an gesicherten Erkenntnissen reichhaltigste Werk über Arabien.

Niebuhr zeichnet eine Karte des Jemen, die über 100 Jahre Gültigkeit haben wird.

Seine Kopien altpersischer Keilschriften waren die Grundlage für ihre Entzifferung durch G. F. Grotefend.

Von ihm haben wir die ersten Nachrichten von den Wahabiten, die den heutigen Staat Saudi-Arabien gründeten.

1778 erhält Niebuhr einen Versorgungsposten als Landschreiber in Dithmarschen, wo er sich mit der Urbarmachung von Mooren beschäftigt.

Die Carsten Niebuhr-Sammlung beschäftigt sich intensiv mit Carsten Niebuhr und trägt Objekte zu Leben und Werk zusammen.


"Reisebeschreibung nach Arabien und andern umliegenden Ländern" Kopenhagen 1774
"Reisebeschreibung nach Arabien und andern umliegenden Ländern" Kopenhagen 1774
Yemen Karte aus "Beschreibung von Arabien" 1772
Yemen Karte aus "Beschreibung von Arabien" 1772
Ansicht Raschid, kolorierter Kupferstich aus "Reisebeschreibung von Arabien" 1774
Ansicht Raschid, kolorierter Kupferstich aus "Reisebeschreibung von Arabien" 1774
Hieroglyphen, kolorierter Kupferstich aus "Reisebeschreibung von Arabien" 1774
Hieroglyphen, kolorierter Kupferstich aus "Reisebeschreibung von Arabien" 1774
Christiane Dorothea und Barthold, die Kinder von Carsten Niebuhr und seiner Frau Christiane Sophie, Tusche um 1790
Christiane Dorothea und Barthold, die Kinder von Carsten Niebuhr und seiner Frau Christiane Sophie, Tusche um 1790